Light + Building – Luminale 2012

Light + Building – Luminale 2012

Vom 15.04.2012-20.04.2012 eröffnete die weltgrößte Messe für Licht- und Gebäudetechnik “Light + Bulding” in Frankfurt a. M. ihre Tore. Im Rahmen dieser Veranstaltung taucht die “Luminale” die Stadt am Main sowie Teile von Offenbach am Main in ein besonderes Licht. Zahlreiche Künstler illumienieren Wolkenkratzer, Fassaden und Parks.

Ich hatte leider nur Zeit,  den Frankfurter Palmengarten am letzten Abend dieser Veranstaltung fotografisch festzuhalten. Jedoch hat es sich sehr gelohnt.

Zu Beginn begrüßten mich zwei Lichtskulpturen (Broken Heart) des Fraunhofer IPMS (Institut für Photonische Mikrosysteme) aus Dresden, die nur aus einem bestimmten Blickwinkel betrachtet ein Herz erscheinen ließen.

Die Stadt Lyon dürfe der Mainmetropole wohl jedoch das größte Lichtspektakel beschert haben, das an diesem Abend im Palmengarten zu bewundern war. Hintergrund ist, dass seit 50 Jahren bereits eine Partnerschaft zwischen Frankfurt und Lyon besteht. Der Lichtkünstler Jacques Fournier stetzte den 25 Jahre alten Oktogon-Brunnen mit 64 kleinen und 6 großen LED-Spots stimmungsvoll in Szene.

In den Gewächshäusern des Palmengartens setzten sich die leuchtenden Kunstwerke fort. Auch hier präsentierte das Fraunhofer Instutut eine neue technische Innovation – OLEDs – organische Lechtdioden. Sie sollen künftig energiesparend Wohnräume, Autoinnenräume und Möbel erhellen. Eine interaktive Lichtinstallation bot das Niederländische Designstudio DRIFT den zahlreichen Besuchern. Die mindestens 180 Glasröhren, die aufleuchtend auf den Betracher reagierten, sind inspiriert durch das Verhalten einer Vogelschar und deren faszinierenden Mustern, die sie scheinbar zufällig an den Himmel malen. Das Studio gab dem Objekt den Namen “FLYLIGHT”.

Eine Erfahrung der etwas anderen Art konnten Besucher an der Frankfurter Hauptwache machen. Hier war eine eiförmöge Holzskulptur – “OVO” genannt – zu sehen. Dabei handelt es sich um eine multi-sensorische Kunstinstallation. Sie bläht sich durch Licht-, Akustik-, und Wassereffekte auf. Aufgrund eigener Erfahrungen entstehen im Kopf des Besuchers symbolische und universelle Verknüpfungen wie Schlüpfen, Blühen und Geburt.

Quelle Informationen: Light + Building

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